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Etappe 9: von Cáceres nach Sevilla

Sevilla wollte ich unbedingt sehen, aber ich wusste, dass es mit den Hunden eine Herausforderung werden würde und ein Tag natürlich viel zu wenig ist. Wir haben recht zentral gewohnt, aber der Parkplatz war nicht direkt neben dem Hotel, was mit den Hunden suboptimal war. Auch stellte sich erst im Hotel heraus, dass ich offenbar eine private Butze im gleichen Gebäude gebucht hatte. Der junge Vermieter kam glücklicherweise ziemlich schnell. In der Zwischenzeit wurde ich zweimal darauf angesprochen, dass bei meinem voll bepackten Autos die Fenster unten waren. Alles geht nun einmal nicht. Wären sie zu gewesen, hätte der nächste mich darauf hingewiesen, dass meine Hunde gerade zu Tode garen. Es war also etwas stressiger als sonst, aber dann doch innerhalb von gut 40 Minuten geschafft.

Nachts war es sehr laut, den die Stierkampfarena war in Aktion. Mir als Tierschützer und Gegner dieses 'kulturellen' Erbes standen förmlcih die Haare zu Berge. 

Der Spaziergang allein (die Hunde hatte ich in der Gästewohnung gelassen) durch den Parque de María Luísa war sehr erholsam und beeindruckend. Der Verkehrslärm war allerdings allgegenwärtig. Abends ging ich mit den Hunden an den Seitenarm des Guadalquivir, wo wir an einer Bar für Touristen gut versorgt wurden. Die Hunde erhielten einige Streicheleinheiten von angetrunkenen jungen Amerikanern, die ganz offensichtlich ihre Zeit im Süden Spaniens genossen. 

 

Ich hoffe, dass ich es mal wieder nach Andalusien schaffe, aber dann ohne Tiere. Für sie war das keine Erholung.