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Etappe 6: Von Anglet (F) nach La Puebla de Arganzón (E)

Fotos von oben nach unten und von li nach re: Fotos 1-3:  Impressionen des Dörfchens La Puebla de Arganzón. Fotos 4-6: Hotel Arganzón Plaza


 

Das Dörfchen La Puebla de Arganzón  ist beschaulich, die Bewohner wirken größtenteils misstrauisch. Aber vielleicht liegt dies auch an meinen beiden Hunden. Mir sind die Kotbeutel ausgegangen und Nachschub bekomme ich nur in Form von durchsichtigen Kosmetikbeuteln. Urgh, würg! Bei der Gelegenheit erfahre ich, dass die Einheimischen den Dreck ihrer Lieblinge nie oder zumindest nur in Ausnahmefällen wegmachen. Dies könnte einer der Gründe für die bösen Blicke sein. Dafür ist die Bleibe top und preislich auf dem gleichen Niveau wie die Hotels zuvor (durchschnittlich 55 Euro + 8-10 Euro zusätzlich pro Hund). Der Sohn der Hotelangestellten leiht mir den Schlüssel zur Pilgerkirche. Denn La Puebla de Arganzón liegt auf dem Jakobsweg. Die Muschel prangt unübersehbar an verschiedenen Stellen des Ortes. Die Kirche ist tatsächlich gigantisch und zeugt davon, wie wichtig der katholische Glaube einst in Spanien gewesen ist. Die Mauern erstrahlen Innen und Außen weiß. Sie sind frisch restauriert. Zur Vorgeschichte des Hotels erfahre ich leider nichts. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das mehrere hundert Jahre alte Gebäude einst einer angesehenen und wohlhabenden Familie gehört hat. Und es ist top restauriert. Meine stilvollste Bleibe bislang.

 

Frühstück gibt's am nächsten Morgen in einer der 2 Bars des Pueblo. Der Espresso ist einsame Spitze und sehr gut bekömmlich. Meine Hunde sind diesmal mit und bekommen eine Einführung in spanische Mucke.